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Jack-in-the-Box Falle

Der Begriff Jack-in-the-Box Falle stammt ursprünglich vom Schriftsteller Simon Hundertwasser. Tatsächlich wird diese Falle bei Geheimdiensten regelmäßig angewendet.

Diese im englischen bezeichnete „Jack-in-the-Box trap“ soll einen Verräter in den eigenen Reihen ausfindig machen. Es ist eine erprobte und routinierte Methode zum Auffinden von Spitzeln bzw. Informationslecks. Unterschiedliche Versionen von Dokumenten einer erfundenen Tatsache werden je anderen Personen zugeschoben. Es wird penibelst darauf geachtet, dass diese Versionen nicht zu stark variieren, so dass jeder denkt, sie hätten dieselben Informationen. Je nachdem welche Version dann weitergegeben wird, zeigt auf, wer der Verräter ist.

Diese minimalen Variationen fallen dem Betrachter nicht ins Auge. Es sind kleine Fehler. Beispielsweise können es Kommatafehler oder Grammatikfehler sein.

Neben Dokumenten kann die Jack-in-the-Box Falle auch mündlich ausgeführt werden. Nur, dass in diesem Fall die verdächtigten Personen ein Detail mehr oder weniger bekommt.

Die Jack-in-the-Box Falle kommt im Buch “Gruber & Schmidt: Chinas Blitzkrieg” von Simon Hundertwasser vor. Klicke hier, um dir die Leseprobe herunterzuladen.